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 Cybermobbing Ratgeber

Der Cybermobbing-Ratgeber ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen der Polizei und BEE SECURE. Jugendlichen, die sich als Opfer von Cybermobbing empfinden, bietet er die wichtigsten Informationen darüber, wie man sich selber helfen bzw. helfen lassen kann und wie man Anzeige bei der Polizei gegen den Täter/ die Täterin erstatten kann. Mit einem Überblick über häufige Straftaten bzw. relevante Gesetze im Kontext von Cybermobbing Fällen und Verweise auf professionelle Anlaufstellen zur individuellen Beratung bzw. psychologischen Unterstützung ist dieser Ratgeber jedoch auch gleichermaßen für alle Erwachsenen interessant und nützlich, die privat oder aus beruflichen Gründen mit Cybermobbing-Fällen zu tun haben.

Ratgeber

Reportage auf RTL


 

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Dieser Artikel ist leider nicht in deutsch verfügbar. Hier finden Sie den Artikel auf englisch.

 

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Weihnachten ist ein Fest des Teilens... Teilen Sie den Menschen die Ihnen wichtig sind mit, dass sie nicht alleine sind

 

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Warum es eine Kunst ist, Kindern und Jugendlichen aktiv zuzuhören.

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Informationen zum Thema Selbstverletzung

Der Begriff „Selbstverletzung“, auch „Selbstschädigung“, „Selbstverstümmelung“ oder „autoaggressives Verhalten“, bezeichnet verschiedene Verhaltensweisen bei denen sich betroffene Menschen absichtlich körperliche Verletzungen zufügen.
Selbstverletzendes Verhalten beinhaltet eine Reihe von verschiedenen Verhaltensweisen: ritzen, sich verbrennen (sich mit heißen Gegenständen brandmarken – „Branding“), kratzen, sich selbst schlagen, Haare ausreißen (Trichotillomanie), sich selbst mit Nadeln stechen, die Haut ziehen („Skin Picking“) und Wunden wieder aufkratzen (Dermatillomanie), die Augen eindrücken, sich in die Finger oder Arme beißen, sich Knochen brechen, giftige Substanzen oder Gegenständen schlucken.
Oft hinterlässt selbstverletzendes Verhalten Narben oder Gewebeschäden, deswegen versuchen die meisten Menschen die sich selbst verletzen dies zu verstecken.


Wer tendiert zu selbstverletzendem Verhalten?
Selbstverletzendes Verhalten tritt häufig in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter auf, gewöhnlich erst im Alter von 12 bis 24 Jahren. Selbstverletzendes Verhalten während der Kindheit ist relativ selten aber laut Statistik steigt der Anteil betroffener Personen stetig seit 1980. Abgesehen davon kann selbstverletzendes Verhalten in jedem Alter auftreten.


Was führt zu selbstverletzendem Verhalten?
Selbstverletzendes Verhalten tritt meistens dann auf wenn Menschen scheinbar überwältigende Gefühle verspüren. Es dient als eine Art Bewältigungsmechanismus und verschafft eine temporäre Erleichterung intensiver Gefühle: Angst, Depression, Stress, emotionaler Empfindungslosigkeit, dem Gefühl des Versagens, Selbsthass und anderen mentalen Anzeichen die sich entweder durch ein minderwertiges Selbstwertgefühl oder Perfektionismus äußern. Selbstverletzung kann auch ein Akt der Rebellion und/oder eine Ablehnung elterlicher Werte sein. Ebenso kann es eine Möglichkeit sein die eigene Person hervorzuheben.


Für Leidende kann selbstverletzendes Verhalten:
- Ein Weg seine Gefühle, die man nicht in Worte fassen kann, auszudrücken oder eine Möglichkeit sein Schmerz und inneren Druck rauszulassen
- Helfen Kontrolle zu verschaffen, von Schuld zu entlasten, oder eine Methode sein sich selbst zu bestrafen
- Eine Methode sein die von überwältigenden Emotionen oder schwierigen Lebensumständen ablenkt
- Das Gefühl vermitteln lebendig zu sein oder einfach etwas zu fühlen anstatt emotional taub zu sein

 

Warnzeichen für selbstverletzendes Verhalten
- unerklärliche Wunden oder Narben von Schnittwunden, blaue Flecken, Verbrennungen die häufig an den Handgelenken, Armen, Oberschenkel oder an der Brust auftreten
- Blutflecken an Kleidern, Handtüchern, Bettwäsche oder blutgetränkte Tücher
- Scharfe oder schneidende Gegenstände im Besitz von Personen die sich selbst verletzen: Rasierer, Messer, Nadeln, Glassplitter, Flaschenverschlüsse
- Häufige Unfälle: Jemand der sich selbst verletzt gibt vor ungeschickt oder viele Pannen zu haben um Verletzungen zu erklären
- Verdecken: Jemand der sich selbst verletzt besteht darauf lange Ärmel oder lange Hosen zu tragen, sogar wenn es draußen sehr heiß ist
- Das Bedürfnis für längere Zeit alleine zu sein, besonders im Bad oder im Schlafzimmer
- Isolation und Reizbarkeit
- Niedriges Selbstwertgefühl
- Schwierigkeiten haben Gefühle zu verarbeiten
- Beziehungsprobleme
- Schwierigkeiten zu Hause, in der Schule oder auf der Arbeit


Hilfe bei selbstverletzendem Verhalten
Der erste Schritt um Hilfe zu bekommen ist es sich einer anderen Person anzuvertrauen. Gefühle wie Scham und Angst erschweren es sich zu öffnen, und um Hilfe zu bitten. Es ist schwierig ein Thema anzuschneiden, das man so mühevoll versucht hat zu verstecken. Dennoch kann es eine riesige Erleichterung sein jemandem sein Geheimnis anzuvertrauen und das zu teilen was man durchmacht. Sich zu entscheiden, wem man solch persönliche Informationen anvertrauen möchte, kann schwierig sein. Bestärken Sie Kinder und Jugendliche unsere Helpline auszutesten. Da sowohl die 116111 Kanner-Jugendtelefon, als auch die Online Help anonym und vertraulich sind, trauen sich Kinder und Jugendliche sich uns als Erstes an um mit uns über ihre Gedanken, Ängste, Sorgen und Probleme zu sprechen. Aus diesem Grund werden wir oft von Jugendlichen kontaktiert die sich selbst verletzen.
Gut ausgebildete freiwillige Mitarbeiter bieten Unterstützung, Informationen und können gegebenfalls weitere Beratungsstellen empfehlen damit die Betroffenen auch fortlaufende Unterstützung in Luxemburg bekommen.


Um unsere Service zu nutzen oder weitere Informationen finden Sie auf www.kjt.lu.

 

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